FAQ und Glossar zu Flutlichtaggregaten

Wichtige Begriffe, Antworten auf häufige Fragen zu Lichtmast, LED, Beleuchtungsstärke, Generatorleistung, Einsatzdauer, Baustelle und Zusatzverbrauchern.

FAQ

Lichtstrom, der auf eine Fläche trifft. Ein Lux entspricht einem Lumen pro Quadratmeter.
Gesamte sichtbare Lichtleistung einer Quelle; sagt allein nicht, wie viel Licht an einem bestimmten Punkt ankommt.
Lichtstrom bezogen auf eine Richtung; hilfreich zur Beschreibung gerichteter Lichtverteilungen.
Beschreibt den Farbeindruck des weißen Lichts von warm bis kühl, nicht dessen Helligkeit.
Kennwert dafür, wie natürlich Farben unter einer Lichtquelle erscheinen; je nach Sehaufgabe relevant.
Verhältnis zwischen niedriger und mittlerer beziehungsweise höchster Beleuchtungsstärke innerhalb einer Fläche; die genaue Definition muss angegeben werden.
Beeinträchtigung des Sehens durch sehr helle Lichtquellen oder Reflexionen im Blickfeld.
Höhe des Lichtaustritts über der Bezugsfläche. Sie ist von der reinen Mastlänge zu unterscheiden.
Winkelbereich, in dem eine Leuchte ihr Licht verteilt. Engere und breitere Optiken erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Leuchtdiode; effizientes und schnell schaltbares Leuchtmittel, dessen konkrete Lichtwirkung von Modul und Optik abhängt.

Aus mehreren ineinander geführten Segmenten bestehender, ausfahrbarer Mast.

Am Fahrzeugdach montierte, fern- oder bedienbar verstellbare Beleuchtungseinheit.
Kilowatt; Einheit der Wirkleistung.
Kilovoltampere; Einheit der Scheinleistung. Sie ist bei Wechselstrom nicht pauschal mit kW gleichzusetzen.
Verhältnis von Wirkleistung zu Scheinleistung bei Wechselstromlasten.
Prime Power; eine Leistungsangabe für Stromerzeuger unter definierten Betriebsbedingungen. Für die genaue Bedeutung ist die Produktdokumentation maßgeblich.
Kurzzeitig erhöhter Strom beim Start bestimmter Verbraucher, insbesondere Motoren.
Automatic Voltage Regulator; elektronische Spannungsregelung eines Generators.
Überwachung des Isolationszustands in dafür vorgesehenen elektrischen Systemen; Ausführung und Reaktion sind anlagenspezifisch.
Netzform, bei der aktive Leiter nicht direkt geerdet oder über hohe Impedanz geerdet sind. Schutzkonzept und Überwachung müssen zur Anlage passen.
Netzform mit geerdetem Punkt der Stromquelle und Schutzleiterführung; nicht ohne Planung mit einem mobilen Betrieb gleichzusetzen.
Kennzeichnung des Gehäuseschutzes gegen Berührung, Fremdkörper und Wasser unter festgelegten Prüfbedingungen.
Zeitlicher Verlauf der angeschlossenen elektrischen Leistung einschließlich gleichzeitigem Betrieb und Lastspitzen.
Anhänger, der Mast, Beleuchtung und häufig Stromerzeugung zu einer transportablen Einheit verbindet.
Bauteile zur sicheren Aufstellung und Lastableitung. Anzahl und Bedienfolge sind anlagenspezifisch.

Welche Masthöhe ist die richtige?

Die Höhe ergibt sich aus Fläche, Hindernissen, Leuchtenoptik, möglichen Standorten und Blendung. Ein höherer Mast kann eine größere Übersicht schaffen, vergrößert aber nicht automatisch die Beleuchtungsstärke. 6,0, 7,5, 9,0 und 9,3 Meter sind deshalb Ausgangspunkte, keine Qualitätsstufen.

Wie groß ist die beleuchtbare Fläche?

Flächenangaben gelten nur für definierte Leuchten, Maststellung, Ausrichtung und einen bestimmten Beleuchtungswert. Entscheidend ist, welche Mindestbeleuchtung an welchen Stellen erreicht wird. Fragen Sie nach den Annahmen hinter einer m²-Angabe.

Sind Watt, Lumen und Lux dasselbe?

Nein. Watt beschreibt die elektrische Aufnahme, Lumen den Lichtstrom und Lux die Beleuchtungsstärke auf einer Fläche. Aus Watt oder Lumen allein folgt kein Luxwert am Einsatzort.

Ist der höchste Mast immer die beste Wahl?

Nein. Standort, Wind, Hindernisse, Lichtverteilung und gewünschte Arbeitszone bestimmen die sinnvolle Höhe. Mehrere niedrigere Lichtpunkte können in manchen Lagen Schatten besser reduzieren.

Kann ein Flutlichtaggregat weitere Geräte versorgen?

Ja, wenn Generator, Anschlüsse, Absicherung und Schutzkonzept dafür ausgelegt sind. Dauerleistung, Spannung, Phasen und Anlaufströme der Geräte müssen bekannt sein.

Wie lange läuft die Anlage mit einer Tankfüllung?

Das hängt von Tank, Motor, Last und Betriebsbedingungen ab. Aussagekräftig ist nur eine Laufzeitangabe für die konkrete Konfiguration und einen definierten Lastpunkt.

Kann jedes Modell ein Gebäude einspeisen?

Nein. Gebäudeeinspeisung ist ein eigener Betriebsfall. Aggregat, Umschaltung, Netzform, Schutzmaßnahmen und Installation müssen dafür vorgesehen und fachgerecht umgesetzt sein.

Anhänger oder Dachroboter – was ist besser?

Ein Anhänger lässt sich unabhängig vom Fahrzeug positionieren. Ein Dachroboter steht mit dem Fahrzeug schnell zur Verfügung, bindet die Beleuchtungsposition aber an dessen Standort. Die bessere Lösung folgt aus dem Einsatzkonzept.

Was muss am Aufstellort geprüft werden?

Untergrund, Gefälle, Abstützfläche, Zufahrt, Hindernisse, Freileitungen, Verkehrswege, Abgasrichtung und typische Blickrichtungen gehören zur Standortprüfung.

Welche Angaben benötigt WA?

Hilfreich sind Einsatzart, Flächenmaße, Skizze, Hindernisse, mögliche Standorte, Laufzeit, Bauform und technische Daten aller zusätzlichen Verbraucher.

Wie wird Blendung verringert?

Durch geeigneten Standort, ausreichende Höhe, passende Leuchtenneigung und Kontrolle aus den Blickrichtungen von Fahrern und arbeitenden Personen. Reflexionen an nassen oder hellen Oberflächen sind mitzudenken.

Was gehört zur regelmäßigen Kontrolle?

Sicht- und Funktionsprüfung, Betriebsstoffe, elektrische Leitungen, Mastmechanik, Abstützung, Leuchten, Anzeigen und Transportverriegelungen. Konkrete Intervalle stehen in Herstellerunterlagen und Betreiberfestlegungen.